Stand: März 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Bestandsaufnahme-Dienstleistungen, die zwischen dem
und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Auftraggeber") geschlossen werden.
Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zu. Diese AGB gelten auch dann, wenn der Auftragnehmer in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen des Auftraggebers die Leistung vorbehaltlos erbringt.
Der Auftragnehmer erbringt Bestandsaufnahme-Dienstleistungen für Gebäude und bauliche Anlagen. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot. Typische Leistungen umfassen:
Leistungen, die nicht ausdrücklich im Angebot enthalten sind, sind nicht Bestandteil des Vertrags. Zusatzleistungen werden gesondert beauftragt und vergütet.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen an qualifizierte Dritte (Subunternehmer) zu vergeben, ohne dass die Gesamtverantwortung dadurch berührt wird.
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
Ein Vertrag kommt zustande durch:
Das Angebot des Auftragnehmers gilt als Vertragsangebot. Der Auftraggeber nimmt dieses Angebot durch schriftliche Auftragserteilung (auch per E-Mail) an.
Es gelten die im Angebot ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, in Euro zuzüglich der gesetzlich gültigen Umsatzsteuer.
Der Auftragnehmer behält sich vor, bei wesentlicher Änderung des Leistungsumfangs (z.B. erheblich größere Gebäudefläche als angegeben, unvorhersehbare Komplexität) eine angepasste Vergütung zu vereinbaren. Mehraufwand wird dem Auftraggeber vorab mitgeteilt.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart wurde.
Bei größeren Projekten ist der Auftragnehmer berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen zu verlangen. Diese werden im Angebot ausgewiesen.
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 247 BGB zu berechnen sowie eine Mahngebühr von 5,00 EUR je Mahnung zu erheben. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.
Der Auftraggeber ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenforderungen rechtskräftig festgestellt oder vom Auftragnehmer anerkannt worden sind.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, die für die Erbringung der Leistungen erforderliche Mitwirkung rechtzeitig und vollständig zu erbringen. Insbesondere ist er verpflichtet:
Wenn der Auftraggeber erforderliche Mitwirkungshandlungen nicht oder nicht rechtzeitig erbringt, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend. Mehrkosten, die durch fehlende Mitwirkung entstehen, trägt der Auftraggeber.
Liefertermine und Fristen sind, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet, unverbindliche Richtwerte. Verbindliche Termine bedürfen der schriftlichen Vereinbarung.
Die übliche Lieferzeit für Planunterlagen beträgt 5–10 Werktage nach dem Vor-Ort-Termin, sofern alle erforderlichen Informationen vorliegen. Diese Frist kann sich verlängern bei:
Die Ablieferung erfolgt digital in den vereinbarten Dateiformaten per E-Mail oder über einen sicheren Download-Link.
Alle erstellten Pläne, Zeichnungen, 3D-Modelle und sonstigen Planungsunterlagen unterliegen dem Urheberrechtsschutz und sind geistiges Eigentum des Auftragnehmers.
Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erstellten Unterlagen ein, beschränkt auf den vertraglich vereinbarten Verwendungszweck (z.B. Bauantrag, Verkauf, Umbauplanung).
Ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers ist es nicht gestattet:
Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Unterlagen (in anonymisierter oder nicht-anonymisierter Form, nach Absprache) als Referenz in eigenen Marketingmaterialien und auf seiner Website zu verwenden, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.
Bis zur vollständigen Begleichung der Vergütung verbleiben alle Nutzungsrechte beim Auftragnehmer.
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen dem Vertrag entsprechen und frei von Mängeln sind, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem vertraglich vorausgesetzten Zweck aufheben oder mindern.
Erkennbare Mängel sind innerhalb von 14 Tagen nach Ablieferung der Unterlagen schriftlich zu rügen. Bei versteckten Mängeln beginnt die Rügepflicht mit dem Zeitpunkt der Entdeckung.
Bei berechtigter Mängelrüge ist der Auftragnehmer zunächst zur Nacherfüllung (Nachbesserung oder Neulieferung) berechtigt und verpflichtet. Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl oder verweigert der Auftragnehmer sie, kann der Auftraggeber Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 2 Jahre ab Ablieferung der Unterlagen, sofern keine kürzere gesetzliche Frist gilt.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den typischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, maximal auf die Höhe der im jeweiligen Auftrag vereinbarten Vergütung.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Diese Einschränkung gilt auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers.
Wenn Sie als Verbraucher (natürliche Person, die den Vertrag zu einem Zweck abschließt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann) handeln, steht Ihnen das folgende gesetzliche Widerrufsrecht zu:
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist.
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn der Auftragnehmer die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Auftraggeber hierzu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert.
Verträge über einmalige Bestandsaufnahmen enden mit vollständiger Leistungserbringung und Bezahlung.
Der Auftraggeber kann den Vertrag jederzeit kündigen. In diesem Fall hat der Auftragnehmer Anspruch auf Vergütung der bis zur Kündigung erbrachten Leistungen zuzüglich etwaiger Aufwendungen (z.B. bereits gebuchte Vor-Ort-Termine, Reisekosten).
Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen, insbesondere wenn der Auftraggeber trotz Mahnung mit der Zahlung in Verzug ist oder erforderliche Mitwirkungshandlungen verweigert.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben, sofern keine gesetzliche Verpflichtung zur Weitergabe besteht.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten des Auftraggebers erfolgt ausschließlich zur Vertragserfüllung und in Übereinstimmung mit der geltenden Datenschutzgesetzgebung (DSGVO). Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt dieses nur insoweit, als keine zwingenden Schutzbestimmungen des Rechts am gewöhnlichen Aufenthaltsort des Verbrauchers entgegenstehen.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers in 56637 Plaidt. Für Verbraucher gilt als Gerichtsstand deren allgemeiner Wohnsitz.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie sämtliche Vereinbarungen, die zwischen den Vertragsparteien getroffen werden, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform (E-Mail genügt). Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Schriftformklausel.
Bei Fragen zu diesen AGB wenden Sie sich bitte an:
mail@kaveller.de | 02632 / 95 80 825